Pflanzenöle bieten eine beeindruckende Vielfalt an Verwendungsmöglichkeiten, außerdem können sie als Zutat jedes Gericht besonders machen: Leindotteröl im Rote-Bete-Salat, scharf eingelegter Ziegenkäse (in Rapsöl), Senföl im Kartoffelsalat, Mohnöl im Käsekuchen, und und und. Der Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt!

Auch zum anbraten eignen sich Raps-, Sonnenblumen- und Sojaöl hervorragend, bei höheren Temperaturen - normalerweise ab ca. 180°C, wird allerdings der Rauchpunkt erreicht, bei dem so viel Wasser, Proteine oder freie Fettsäuren verdampft, dass der Rauch sichtbar wird.
Übrigens: zwar weisen raffinierte Öle einen deutlich höheren Rauchpunkt auf, da sie frei sind von Proteinen, Antioxidantien und freien Fettsäuren,- gerade diese verringern aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei der Erhitzung toxische Stoffe entwickeln!

Welches Öl eignet sich am besten zum Braten?| LiebenswertBildquelle: www.liebenswert-magazin.de/

Den Kochbüchern, Rezeptewebseiten und Blogs sei Dank findet man überall zahlreiche Ideen, wie man die Speiseöle aus der Region in der Küche zum Einsatz bringen kann.

Im Folgenden wollen wir einige unserer Favoriten mit Ihnen teilen, freuen uns natürlich aber stets um neue Ideen oder Anregungen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!):


Vorspeisen/Antipasti:

Schafskäse, eingelegt in Rapsöl und Kräutern:

Optimal in der Grillsaison, fürs Picknick oder den Biergarten: mit diesem mediteranen, leicht vorzubereitenden Antipasto begeistern Sie schnell die Runde!

200 g
Feta-Käse oder Schafskäse
2 rote Zwiebeln
4 Zweige  
frischen Rosmarin
4 Knoblauchzehen
4 mittelgroße Peperoncini (Schärfe nach eigenem Gusto wählen)
½ Liter Raps- oder Sonnenblumenöl
1 TL Zitronenabrieb (einer unbehandelten Zitrone)
je 1 TL getrockneter Majoran, Basilikum und Bohnenkraut


Anleitung:
Zuerst werden die Zwiebeln in Ringe und der Feta bzw. Schafskäse in Würfel geschnitten. Die Peperoncini werden der Länge nach halbiert (bei scharfen Peperoncini empfiehlt es sich, zumindest einen Teil der Kerne zu entfernen, wobei dies selbstverständlich individuell zu entscheiden ist) und in ca. 1 cm große Halbringe geschnitten In einer großen Schüssel bedecken Sie nun den Boden mit der Hälfte der Zwiebeln, geben den Käse mit dem Peperoncini und dem Rosmarin darauf und pressen anschließend die Knoblauchzehen darüber. Vermischen Sie nun in einer kleinen Schüssel den Zitronenabrieb und die Gewürze und verteilen Sie gut die Hälfte über der Käseschicht. Bedecken Sie selbige mit den restlichen Zwiebeln und gießen Sie nun mit Raps- oder Sonnenblumenöl auf. Nach Bestreuen mit der übrigen Kräutermischung sollte diese Beilage nun ca. 3 Tage ziehen (im Kühlschrank).

Dazu schmeckt:
Bauernbrot oder Ciabatta, sämtliche Grillspeisen oder mit Salat als Vorspeise.
Alternativ:
Probieren Sie doch das Rezept auch mit eingelegten Tomaten, Artischocken oder Oliven.
In Gläser eingefüllt hält das Rezept auch länger,- und kann als persönliches Geschenk dienen!

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Salate

Linsensalat

Unsere heimischen Böden versorgen uns mit vielfältigen Leguminosen. Linsen sind eine hervorragende Proteinquelle, ballaststoffreich und machen lange satt.

200 g   Linsen (kleine, grüne oder braune)
Brühe
3 Frühlingszwiebeln
6 Datteltomaten
1 EL Honig
3 EL Aceto Balsamico
etwas Zitronensaft
2 EL Rapsöl
1 EL Sesamöl
Salz und Pfeffer, aus der Mühle
evtl. scharfer Senf

Anleitung:
Garen Sie die Linsen (Achtung: rote werden matschig!) ca. 30 Minuten in der Brühe. Vierteln Sie währenddessen die Cocktailtomaten und schneiden Sie die Frühlingszwiebeln in feine Ringe. Verrühren Sie die übrigen Zutaten (nach Geschmack auch Senf zufügen) nun zu einer Vinaigrette. Die abgegossenen, gegarten und leicht abgekühlten Linsen werden anschließend mit den Tomaten und den Zwiebelringen mit der Soße vermischt.

Dazu schmeckt:

Fleisch und kurzgebratenes Fischfilet. Der Salat lässt sich auch gut am Vortag vorbereiten.

Alternativen:
Mit gelber Paprika, Radieschenscheiben, Gurken- oder Karottenwürfeln kann der Salat farblich und geschmacklich bereichert werden.

Kartoffelsalat

Ob Partybuffet, Grillabend oder zu Fleischpflanzerl (s.u.): der Kartoffelsalat gehört unweigerlich zu einer der beliebtesten Salatformen. Mit Senföl verfeinern Sie das Gericht aber auf besondere Art und Weise.

1 kg Pellkartoffeln (vorwiegend festkochend)
2 TL mittelscharfer Senf
3 TL Zucker
100 ml Gurkenflüssigkeit
50 ml Weißweinessig
70 ml Distel- oder Sonnenblumenöl
30 ml Senföl
1 säuerlicher Apfel
4 m.-große   saure Gurken
1 große Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
½ Bund Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch
Salz und Pfeffer
 1 EL Kümmel


Anleitung:

Zunächst werden die Kartoffeln mit 1 EL Salz und dem Kümmel gar gekocht (Gabelprobe). Abgießen, abschrecken, etwas abkühlen lassen und lauwarm pellen.

Während der Kochzeit können Sie bereits Senf, Zucker, Gurkenwasser, Essig, die Öle, etwas Salz und kräftig Pfeffer sowie die ganz fein gehackte Zwiebel sowie den Knoblauch in ein großes, verschließbares Glas geben und kräfitg zu einer Vinaigrette schütteln.
Den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden, die Gurkerln sowie die abgekühlten Pellkartoffeln in Scheiben schneiden.
In eine große Schüssel immer abwechselnd Pellkartoffelscheiben, Gurke und Apfel und jeweils zwischen die Schichten ein paar Löffel von der Vinaigrette und noch etwas Pfeffer und Salz geben.
Zu viel Soße im Salat? Perfekt, denn der Salat sollte nun mindestens 3 – 4 Stunden, besser noch über Nacht, durchziehen. Während dieser Zeit nehmen die Kartoffeln die Marinade auf ohne matschig zu werden. Nochmal vorsichtig vermischen.
Kurz vor dem Servieren den Schnittlauch oder die Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen schneiden und unter den Salat heben.

Dazu schmeckt:
Grillspeisen, Fleischpflanzerl, Wiener Würscht oder Leberkäse.

Alternativen:
Heben Sie vor dem Servieren Rucola und nach Geschmack auch etwas Fetakäse unter.

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Hauptspeisen 

Fleischpflanzerl

Ob Fleischpflanzerl, Buletten oder Frikadellen: wer Hackfleisch mag, freut sich immer wieder über ihr Erscheinen auf Festen oder Buffets.

1 Pfund   gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Semmel
1 Ei
1 TL Salz
1 TL scharfer Senf
1 TL Majoran*
1 TL Paprikapulver
viel Pfeffer aus der Mühle
2 TL Petersilie*
1 Knoblauchzehe
1 TL Färberdistelöl
Sonnenblumenöl zum Braten
evtl. Mehl oder Semmelbrösel

* Die Kräuter sind frisch oder zumindest tiefgekühlt etwas intensiver, notfalls tun's die getrockneten aber auch.

Anleitung:
Semmel in Wasser einweichen. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Wer möchte, kann die Zwiebel auch kurz in Butter glasig dünsten. Das Ei, die Zwiebel, das Färberdiestelöl und die Gewürze zur Hackmasse geben und sehr gut vermengen, entweder mit einem großen Löffel oder mit den Händen. Nicht mit dem Mixer arbeiten, dabei werden die Frikadellen oft zäh!
Die eingeweichte Semmel sehr gut mit den Händen ausdrücken, und zur Hackfleischmasse geben und wieder gut vermengen. Nicht vergessen: je ordentlicher vermengt und geknetet wird, umso besser und lockerer das Ergebnis!
Wer die rohe Masse abschmecken kann, sollte das jetzt tun und abschmecken.
Jetzt gleichmäßige, nicht zu kleine Pflanzerln (Bällchen/Klöße/Klopse) formen und leicht flachdrücken.

Nun haben Sie zwei Möglichkeiten:

1. Erhitzen Sie eine ordentlich große Pfanne mit Sonnenblumenöl und braten Sie die Pflanzerln kurz auf beiden Seiten scharf an, dann ca. 15 - 20 Minuten (1 - 2-mal vorsichtig wenden) auf mittlerer/schwacher Hitze fertig braten. Arbeiten Sie lieber in zwei Chargen, Pflanzerl wollen Platz in der Pfanne.

2. Bepinseln Sie die Pflanzerl mit etwas Rapsöl und legen Sie sie auf eine mit Backpapier ausgelegte Fettpfanne, um sie dann im vorgeheizten Ofen bei 225 °C 15 Minuten zu backen. Dann einmal wenden und weitere 10 Minuten backen.

Dazu passt:
Kartoffelsalat, Tomatensugo und/oder Weißbrot.

Alternativen:
Bereichern Sie die Hackfleischmasse mit Olivenscheibchen, Rucola (!) oder platzieren Sie mittig einen Schafskäsewürfel.

Vegetarisch/Vegan

 

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Beilagen

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Kuchen 

Bei jeglichen Rührkuchen (besonders mit Nüssen und/oder Schokolade) können Sie Butter z.B. durch Rapsöl ersetzen,- 100g Butter entweder mit 100ml Rapsöl oder 80ml Öl und 20ml Wasser.

200 ml Rapsöl
250 g           Zucker
6 Eiweiß
6 Eigelb
250 g Mandel/Nüsse (gemahlen und gehackt)
200 g Dunkle Schokoraspeln
125 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Zitronenabrieb
1 TL Zimtpulver
n. B. Aprikosenkonfitüre, zum Aprikotieren
Dunkle Kuchenglasur

Informationen

  • Wir bitten um Entschuldigung!

    Unser Internetauftritt, insbesondere diese Seite, wird aktuell überarbeitet. Bitte beehren Sie uns bald wieder!        

Kontakt

Bundesverband Dezentraler Ölmühlen und Pflanzenöltechnik e. V.
Am Dörrenhof 13a
85131 Preith - Pollenfeld

 

Telefon: 08466 - 5839961
E-Mail: info@bdoel.de

 

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