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BDOel e.V.: seit 2005 die Interessenvertretung der dezentralen Ölmühlen

Derzeit gibt es bundesweit mehr als 400 dezentrale Ölmühlen mit einer Gesamtverarbeitung über 500.000 Tonnen Ölsaaten. Es handelt sich zum größten Teil um Kleinanlagen mit einer täglichen Verarbeitungskapazität von zwischen 15 und 1000 kg Ölsaaten. Darunter sind sowohl Einzel- als auch Gemeinschaftsanlagen und sowohl konventionell als auch nach Öko-Richtlinien wirtschaftende Betriebe.
Aufgrund dieser sehr unterschiedlichen Strukturen, aber auch der ungewissen Rahmenbedingungen besteht ein erheblicher Bedarf an Beratung, wie auch an einer gemeinsamen Interessenvertretung der dezentralen Ölmühlen gegenüber Politik,Wirtschaft und Partnerorganisationen.
Diese Ausgangsbedingungenhaben zur Gründung des Bundesverbandes der Dezentralen Ölmühlen am 16. Juni 2005 in Veitshöchheim geführt. Die Mitglieder des BDOel e.V. haben zur Zeit eine Verarbeitungskapazität von rund 250.000 Tonnen.
Dezentrale Ölmühlen
- erzielen Wertschöpfung in der ländlichen Region
- ermöglichen Zusatzeinkommen für Landwirte und höhere Preise für Ölsaaten
- schließen regionale Stoffkreisläufe
- erleichtern den Rückfluss der Produkte in die Landwirtschaft: Preßkuchen als Futter, Pflanzenöl als Kraftstoff
- vermeiden lange Transportwege
- bieten Ansätze zur Direktvermarktung kaltgepreßter Öle als regionale Spezialitäten
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Der Bundesverband Dezentraler Ölmühlen

- wurde 2005 gegründet
- vertritt die Interessen der dezentralen Ölmühlen:
- Kleinstanlagen und größere Unternehmen
- Erzeuger von Speiseölen, Kraftstoffen und Rapskuchen
- konventionell und nach Öko-Richtlinien wirtschaftende Betriebe
- bezieht Position im Gespräch mit Politik,Wirtschaft und Partnerorganisationen
- engagiert sich für Markterschließung, Qualitätsmanagement und Fortbildung
Die 70 Mitglieder des BDOel verfügen derzeit zusammen über rund 500.000 Tonnen Verarbeitungskapazität.



