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Qualitätsverbund Pflanzenöl – bundesweite Dienstleistung für dezentrale Ölmühlen für Qualität und Sicherheit
Durch die Vereinbarung des BDOel e.V. mit dem Beratungsunternehmen vonKampenConsult zur Gründung des Qualitätsverbund Pflanzenöl verschafft der BDOel e.V. dezentralen Ölmühlen bundesweit die Möglichkeit, bei der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen kompetent und kostensparend begleitet zu werden. Vorteile der Zusammenarbeit mit vonKampenConsult ergeben sich zum einen aus der Zeitersparnis bei der erforderlichen Dokumentation, aber auch durch erhebliche Kosteneinsparungen, denn den gemeinsamen Trägern des Qualitätsverbundes ist es gelungen, sehr gute Konditionen mit Prüflaboren und Zertifizierungsstellen auszuhandeln.
Sowohl Kleinsterzeuger mit einer Jahresproduktion von unter 1.000 t Rapskuchen (TS), die ihren Rapskuchen als Einzelfuttermittel an QS-zertifizierte Futtermittelbetriebe in Verkehr bringen möchten als auch größere Ölmühlen können am Qualitätsverbund teilnehmen. Beratungsbasis für letztere ist die Qualitätsfähigkeit nach DIN EN ISO 9001:2000. Auf dieser Grundlage arbeitet vonKampenConsult nach GMP, QS-Futtermittel EurepGap und dem International Food Standard (IFS). Bestehende Systeme können ebenfalls auf Wunsch optimiert werden. Die Einführung oder Überarbeitung eines QM-Systems ist innerhalb von einigen Wochen abgeschlossen. Die Überwachung und Zertifizierung wäre durch die Kooperation mit den Maschinenringen in einigen Wochen abgeschlossen.
Das über den BDOel angebotene Leistungspaket des Unternehmens vonKampenConsult umfasst folgende Module:
- Gutachten, Risikobewertungen und Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems
- Interne Audits und Komplett- bzw. partielle Pflege der Handbücher
- Evaluierung, Bewertung und Beratung für das HACCP-System (Hazard Analysis and Critical Control Point)
- Schulung im Sinne des Qualitätsmanagementsystems; Workshops und Mitarbeitertraining
- Erstellen von EDV-gesteuerten Probenplänen
- Analyse der Proben für QS, GMP+, IFS und andere
- Kontinuierliche Nachbetreuung, stetige Versorgung der dezentralen Ölmühlen mit relevanten Informationen
Dokumentation durch Maschinenringe
Bei Interesse wenden Sie sich per e-mail an qualitaetsverbund@vonkampenconsult.de (Detlef von Kampen), oder an petra.becker@bdoel.de . Um die Reisekosten im Rahmen des Angebotspakets möglichst gering zu halten, werden die ersten internen Audits durch speziell geschulte Mitarbeiter der Maschinenringe oder freie Mitarbeiter des BDOeL durchgeführt.
Kontinuierliche Verbesserung durch zentrale Datenverarbeitung
Teilnehmern des Qualitätsverbunds wird die Datenbündlung in einem elektronischen Handbuch empfohlen. Alte, bereits vorhandene Handbücher können auf Wunsch übernommen und in ein modernes, elektronisches Handbuch umgewandelt werden. Sämtliche QM-Unterlagen können somit vor dem Audit oder anderen Prüfungen eingesehen werden; Fragen vom Prüfinstitut oder der Lebensmittelüberwachungsbehörde können so direkt durch vonKampenConsult beantwortet werden. Die darin erfassten Daten werden zentral in einer Datenbank zusammengeführt und in regelmäßige Abständen ausgewertet.
Die Ergebnisse unterstützen die Verbundteilnehmer bei der kontinuierlichen Verbesserung ihrer Ölqualität. Das Handbuch wird ständig durch von KampenConsult aktualisiert, was dem Verbundteilnehmer viel Aufwand erspart. was dem Verbundteilnehmer sehr viel Arbeit erspart. Zugleich kann die Kraftstoffqualität regional zuverlässig abgebildet und so eine Grundlage für eine gemeinsame regionale Vermarktung des Öl z. B. an freie Tankstellen erreicht werden.
Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung Pflanzenölkraftstoff (AGQS)
Aus steuerlichen, politischen und nicht zuletzt aus motortechnischen Gründen ist die Einhaltung der DIN-Norm und darüber hinaus eine Qualitätssicherung für Pflanzenölkraftstoff unabdingbar geworden. Der Bundesverband Dezentraler Ölmühlen (BDOel e.V.) will seine Mitglieder und alle anderen interessierten dezentralen Ölmühlen bei der Qualitätserzeugung in enger Partnerschaft mit der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BfEL), dem Technologie- und Förderzentrum (TFZ) Straubing und dem Bundesverband der Maschinenringe (BMR) begleiten. Nur so kann Pflanzenöl als ein flächendeckend sicheres Produkt auf den Markt gebracht werden. Die Erzielung der Norm wird für größere Ölmühlen bzw. Raffinerien weniger zu einem Problem, da diese über eigene Labors für die chemische Untersuchung verfügen. Bei kleineren Ölmühlen hingegen könnte die Einhaltung der Norm schwieriger werden, da sie Fremdanalysen erforderlich macht.
Gemeinsam mit Ölmühlen sowie in enger Zusammenarbeit mit Branchenvertretern wie Motoren- und Landmaschinenherstellern, Umrüstern usw. will der BDOel eine Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung Pflanzenölkraftstoff (AGQS) gründen. Die teilnehmenden Ölmühlen sollen von einem durch die AGQS beauftragten unabhängigen Probennehmer intern kontrolliert werden und mit Hilfe von Checklistensystemen Hilfe zur Selbstkontrolle im Rahmen der QS erhalten. Gemeinschaftsanalysen (DIN-Norm und weitergehende Parameter) über die AGQS bringen den Ölmühlen erhebliche Kostenvorteile.
Der gesamte Produktionsprozess vom Feld bis in den Tank wird durch die Beratung des BDOel e.V. und der AGQS begleitet, regelmäßige Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen und Hinführung zu einer speziellen Qualifikation als Ölmüller sind ebenfalls Bestandteil des Konzepts. Die Einrichtung eines Internetportals für die teilnehmenden Ölmühlen ermöglicht die gebündelte Vermarktung des Qualitätskraftstoffs und die Gewinnung neuer Marktpartner. Nach bisherigen Vorkalkulationen des BDOel e.V. werden die Kosten für die Teilnahme an der AGQS Pflanzenöl bei einer Teilnahme von ca. 130 Ölmühlen pro Betrieb bei 600-800 € im Jahr liegen.
Mit der Gründung des Qualitätsverbunds zur Zertifizierung von (Kleinsterzeuger)Ölmühlen und der AGQS startet der BDOel e.V. eine breit angelegte Qualitätskampagne, die die Marktposition der dezentralen Ölmühlen in Deutschland trotz erheblich erschwerter Rahmenbedingungen sichern soll.
Maßgeschneiderte Rapssorten für die dezentrale Ölerzeugung - sinnvoll und möglich?
Seit dem Inkrafttreten des Biokraftstoffquotengesetzes ist die Qualität von Pflanzenölkraftstoff stärker als bisher zu einem entscheidenden Faktor für den einzelbetrieblichen Erfolg geworden. Denn Rapsöl, das die DIN Norm nicht erfüllt, wird automatisch voll besteuert, was auch für die Landwirtschaft gilt, die ja bei Verwendung von DIN Norm-konformem Öl bis auf weiteres komplett von der Energiesteuer befreit ist. Der Bundesverband Dezentraler Ölmühlen e.V. (BDOel) hat daher eine Mitgliederumfrage zum Thema „Anforderungen an Rapssorten für die dezentrale Ölgewinnung“ durchgeführt, deren Ergebnisse hier dargelegt werden.
- Weiterlesen (pdf-Datei)
Richtlinien "Nachhaltiger Winterrapsanbau"
(11.5.07) UFOP und Unilever haben eine Broschüre mit Richtlinien für den nachhaltigen Winterrapsanbau veröffentlicht. Die Empfehlungen wurden im Rahmen eines kurz vor dem Abschluss stehenden Projektvorhabens unter Leitung des Institutes für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erarbeitet. Die Nachhaltigkeit im Winterrapsanbau wird anhand von zehn Indikatoren beschrieben und spezifische Regeln entwickelt. Zusätzlich werden Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Die Richtlinien folgen den Prinzipien des integrierten Landbaus. Sie wurden vor dem Hintergrund der Speiseölerzeugung erstellt, sind aber nach UFOP-Einschätzung auf der Ebene des landwirtschaftlichen Betriebes für den Food- und Non-food-Rapsanbau insgesamt zutreffend.
- UFOP, Unilever (2007): Nachhaltiger Winterrapsanbau (pdf-Dokument, 2,2 MB)
EU: Ziele deutscher Ratspräsidentschaft im Bereich Nawaro
(13.3.07) In Schlussfolgerungen der EU-Präsidentschaftskonferenz zu nachwachsenden Rohstoffen ("Fuelling the Future"), die am 6. März in Nürnberg zu Ende ging, haben die über 250 Teilnehmer aus 25 EU-Mitgliedstaaten den Handlungsbedarf für den weiteren Ausbau der nachwachsenden Rohstoffe in der EU beschrieben.
EU: 10 Prozent Biokraftstoffe bis 2020 - Schlussfolgerungen des Europäischen Rats
(13.3.07) Auf seiner Sitzung am 8. und 9. März hat der Europäische Rat einen EU-weiten Mindestanteil von 10 Prozent Biokraftstoffen bis 2020 beschlossen. Näheres dazu in den Schlussfolgerungen des Ratsvorsitzes. Zur Umsetzung des verbindlichen Mindestzieles wird die Kommission umgehend die notwendigen Vorschläge ausarbeiten.
Nach Einschätzung von Dr. Norbert Heim (UFOP) ist davon auszugehen, dass die Kommission bei Biokraftstoffen keinen über den Gipfelbeschluss hinausgehenden Vorschlag, wie z. B. für einen festen Zeitplan entsprechend den jährlichen Quotenfestsetzungen im deutschen Biokraftstoffquotengesetz machen wird. Er hält es jedoch für möglich, dass die Kommission vorschlagen wird, dass die EU-Mitgliedstaaten verbindliche Aktionspläne für den Zeitraum bis 2020 erlassen müssen, welche unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Gegebenheiten die Erreichung des Biokraftstoffmindestzieles sicherstellen.
BMVEL fordert Überprüfung der Biokraftstoffsteuer
(12.3.07) Die Steuer für Biokraftstoffe solle sich künftig eng an der Preisentwicklung von fossilem Diesel orientieren. Nur so sei langfristig die von der Bundesregierung gewollte Wettbewerbsfähigkeit des Biotreibstoffs zu garantieren. Dies forderte Gerd Müller, parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) am 7. Februar zum Abschluss der EU-Ratspräsidentschaftskonferenz zu Nachwachsenden Rohstoffen in Nürnberg.
Biokraftstoffquote: Auskunftsstelle der Finanzverwaltung
(25.02.07) Für Fragen im Bereich der Biokraftstoffe hat die Finanzverwaltung des Bundes eine zentrale Auskunftstelle eingerichtet. Die Zentralstelle Biokraftstoffquote beim Hauptzollamt Frankfurt/ Oder in Cottbus ist zudem für Überwachung und Abrechnung der Biokraftstoffquote zuständig.
Hauptzollamt Frankfurt/Oder
- Sachgebiet Biokraftstoffquote -
Drachhausener Str. 7
(Postfach 10 14 15)
D-03044 Cottbus
Tel.: (0355) 87 69-0
Fax: (0355) 87 69-111
E-Mail: poststelle@hzacb.bfinv.de
Biokraftstoffgesetz: Aktuelle Infos und Steuertabellen
(31.01.07) Den aktuellen Stand der Energiegesetze (EnergieStG und BioKraftQuG einschließlich Durchührungsverordnung) fasst eine im Januar überarbeitete Broschüre der UFOP für die Biokraftstoffbranche zusammen. Neben einer Auflistung zu erfüllender Qualitätsparameter enthält die Handreichung unter anderem aktuelle Tabellen zur Besteuerung von Biodiesel und Pflanzenöl.
- UFOP-Broschüre "Die aktuelle Biokraftstoff-Gesetzgebung"(pdf-Datei, Stand: Januar 07)
Rechtsdokumente und Formularvordrucke zur Energiesteuer
(10.01.07) Aktuelle Gesetzes- und Verordnungstexte sowie Formularvordrucke zur Energiesteuer stehen kostenlos im Internet bereit.
Gesetze und Verordnungen
- Energiesteuergesetz (EnergieStG)
- Verordnung zur Durchführung des Energiesteuergesetzes (Energiesteuerverordnung - EnergieStV)
- EU-Energiesteuerrichtlinie (EnergieStRL - Richtlinie 2003/96/EG des Rates vom 27. Oktober 2003 zur Restrukturierung der gemeinschaftlichen Rahmenvorschriften zur Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom)
- Linksammlung zur Energiesteuer auf der Homepage des Zolls
Antragsformulare
Pflanzenöl: Zukunftsmarkt Landwirtschaft?
(09.01.07) Mehrere Vorträge auf der Eurotier 2006 in Hannover hatten den landwirtschaftlichen Markt für Pflanzenölkraftstoff zum Thema. Von den politischen Rahmenbedingungen und den Marktaussichten über Fragen der Umrüstung und Serienfertigung bis zum Ausblick auf künftige Herausforderungen kam bei den meist gut besuchten Veranstaltungen ein weites Themenspektrum zu Wort.
BDOel fordert Karenzzeit für Ausführung der neuen Energiegesetze (EnergieStG und BioKraftQuG)
(18.12.06) Große Unsicherheit herrscht derzeit unter den Herstellern von Pflanzenölkraftstoff über die Umsetzung des Energiesteuergesetzes (EnergieStG) und des Biokraftstoffquotengesetzes (BioKraftQuG). Regelungen zur Ausführung der Gesetze fehlen, die technische Umsetzung auf den Betrieben benötigt außer erheblichen zusätzlichen Investitionen
verbindliche Auskünfte und Zeit. In Briefen an die Bundesminister Horst Seehofer (Agrar) und Peer Steinbrück (Finanzen) verdeutlicht Günter Hell als Vorsitzender des BDOel die Situation und fordert, den dezentralen Ölmühlen eine Karenzzeit für die Umsetzung der Steuergesetze einzuräumen. Wer innerhalb dieser Karenzzeit unbeabsichtigt gegen die Abgabenordnung verstößt, soll nicht strafrechtlich verfolgt werden.
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Brief an Horst Seehofer (pdf-Datei)
Sicherer Umgang mit Rapsölkraftstoff
Rapsölkraftstoff bietet als biogener Dieselersatz nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Vorteile. Dennoch müssen bei der Handhabung und Lagerung bestimmte Vorschriften beachtet werden. Technische Vorkehrungen können Umweltschäden vermeiden, im Fall des Austritts größerer Mengen Rapsöl verhindern sofort durchgeführte Maßnahmen größere Schäden.
Weiterlesen (pdf-Datei)
Absatzpotential von Pflanzenölkraftstoff in der Landwirtschaft
Bietet der einzige auch weiterhin steuerfreie landwirtschaftliche Markt den Pflanzenölkraftstoffen eine sichere Zukunft? BDOel-Vorstand Günter Hell zeigt mögliche Entwicklungen und Chancen auf, warnt aber vor einer Überschätzung des Absatzpotentials.
- Hell, Günter, BDOel e.V. (2006): Rapsöl als Biokraftstoff. Absatzpotential für Pflanzenöl als steuerfreien Treibstoff in der Landwirtschaft. Vortragspräsentation, 17.11.2006, Forum Bioenergie, Eurotier, Hannover. (pdf-Datei)
Rapsölkuchen für gesundes Fleisch
Der Gehalt an gesundheitsfördernden Omega-3-Fettsäuren gegenüber den schädlichen Omega-6-Fettsäuren in Milch und Fleisch kann deutlich verbessert werden, wenn die Futterration der Nutztiere Rapsölkuchen enthält.
Rapskuchen für Schweine
In einem Mastschweineversuch der Landwirtschaftskammer Hannover brachte der Einsatz von zehn Prozent Rapskuchen im Mischfutter mit 863 g Tageszunahmen und einem Futterverbrauch von 2,56 kg je kg Zuwachs sehr gute Leistungen. Auch in der Schlachtkörperbewertung wurde mit Indexpunkten von 0,98 je kg Schlachtkörpergewicht ein gutes Niveau erreicht.
Qualitätssicherung in dezentralen Ölmühlen
Auf der Fachmesse Renexpo in Augsburg stellte der BDOel-Vorsitzende Günter Hell im Oktober 2006 Anforderungen bezüglich der Qualitätssicherung in dezentralen Ölmühlen dar.
- Hell (2006): Qualitätssicherung. Vortrag auf der Fachmesse Renexpo in Augsburg (pdf-Datei, 2,1 MB)
Stellungnahme zu den Entwicklungen im Bereich von Pflanzenöl
Die Produzenten, aber auch Verbraucher von kaltgepresstem Pflanzenöl als Kraftstoff haben in den letzten Tagen erhebliche politische Niederlagen einstecken müssen. Kalt gepresstes Rapsöl als Kraftstoff bleibt zwar (nach anfänglich drohender Besteuerung bereits ab dem 1.8.2006) zunächst in den Jahren 2006 und 2007 noch steuerfrei, danach ist jedoch ein Steuer-Stufenplan vorgesehen. Nicht einzusehen ist, warum Erdgas und Flüssiggas als Kraftstoff bis 2018 steuerbegünstigt sein werden, die Begünstigung von Pflanzenöl und Biodiesel jedoch ab 2006 stufenweise bis 2012 abgebaut werden soll!
Rahmenbedingungen der dezentralen Pflanzenölerzeugung
In einem Interview mit der Zeitschrift "top agrar" erläutert der BDOel-Vorsitzende Günter Hell wirtschaftliche und politlsche Rahmenbedingungen für den Betrieb dezentraler Ölmühlen.
Pflanzenölkraftstoff vertreiben: rechtliche Grundlagen
Fragen zur Besteuerung von Rapsölkraftstoff, zur erforderlichen Probenahme und zum Anlegen von Rückstellmustern beantwortet ein Vortrag von Dr. Edgar Remmele, TFZ, der dem wissenschaftlichen Beirat des BDOel angehört.
Eichrechtliche Vorschriften beim Verkauf von Pflanzenölkraftstoff
Die bayerische Eichverwaltung hat in einem Informationsblatt einige Fragen zu den eichrechtlichen Voraussetzungen beim Verkauf von Pflanzenölkraftstoff beantwortet. Angesprochene Themen umfassen die messtechnischen Eigenschaften von Rapsöl und zu beachtende Voraussetzungen bei Verkauf und Transport.
Dezentrale Erzeugung von Rapsölkraftstoff
Die Erzeugung von Pflanzenöl, das die Qualitätsanforderungen der Vornorm DIN 51605 sicher erfüllt, ist künftig die Eintrittskarte in den Markt für Pflanzenölkraftstoffe.
Von der Saatgutauswahl über Anbau und Ernte bis hin zu Lagerung und Pressvorgang entscheiden zahlreiche Faktoren über die Qualität des Pflanzenölkraftstoffs. Für dezentrale Ölmühlen zeigt eine Broschüre des Technologie- und Förderzentrums Straubing, wie wesentliche Einflüsse auf die Ölqualität gestaltet werden können, um eine optimale Kraftstoffqualität zu erzielen:
Faltblatt: BDOel V. - Wertschöpfung durch Qualität und Sicherheit
In einem farbigen Faltblatt stellt der BDOel e.V. sich und seine Aktivitäten vor:
BDOel e.V. (2006): Wertschöpfung durch Qualität und Sicherheit. Faltblatt. (pdf-Datei, 0,4 MB)
Hinweis für Mitglieder des BDOel:
Als Mitglied des BDOel erhalten Sie vom Verband einen Benutzernamen sowie ein Passwort zu Anmeldung bei dieser Internetseite. Nach dem Login stehen Ihnen auf dieser Seite wie auch in anderen Bereichen der Homepage deutlich mehr Informationen zur Verfügung als Sie momentan abrufen können.
Der Bundesverband Dezentraler Ölmühlen

- wurde 2005 gegründet
- vertritt die Interessen der dezentralen Ölmühlen:
- Kleinstanlagen und größere Unternehmen
- Erzeuger von Speiseölen, Kraftstoffen und Rapskuchen
- konventionell und nach Öko-Richtlinien wirtschaftende Betriebe
- bezieht Position im Gespräch mit Politik,Wirtschaft und Partnerorganisationen
- engagiert sich für Markterschließung, Qualitätsmanagement und Fortbildung
Die 70 Mitglieder des BDOel verfügen derzeit zusammen über rund 500.000 Tonnen Verarbeitungskapazität.




